Über Uns


 

Die Anfänge der Tennis-Preußen



Bereits in den Jahren 1908/09 wurde von eifrigen Mitgliedern des SC Preußen zusammen mit Damen und Herren, die an sich dem Verein fernstanden, auf verschiedenen Plätzen der Stadt Münster Tennis gespielt.

Später wechselte man zur Kaffeewirtschaft ,,Feldschlößchen“ an der Sentruper Straße über. Als der FC Preußen von der Loddenheide ebenfalls dorthin umzog, schlossen sich die Tennisspieler in einer Tennisabteilung den Preußen an.

Zu den Gründern zählten u.a. Bernhard Böckmann (1. Vorsitzender des FC Preußen), Theodor Urbaum, Lutz Hagemann, Frau Helmecke, Anita Ewers, Franz Wagner, Heinrich Brockhinke und Paul Riemer. Letzterer weilte noch 1981 – 90jährig – in rüstiger Verfassung unter uns.

Der erste Weltkrieg unterbrach das Tennisspiel unserer Abteilung.

1919 jedoch fanden sich bereits frühere Mitglieder der Abteilung und andere Clubkameraden wieder zusammen. Auf zwei gepachteten, zum Teil mit Chausseeschlamm selbst hergerichteten Plätzen hinter der früheren Gartenwirtschaft Münstermann an der Hammer Straße wurde wieder begonnen. Die Tennisabteilung wurde dem Verein offiziell angegliedert.

1922 gab es für uns den ersten größeren Erfolg, da es uns gelang, im Einzel durch Riemer und im Doppel durch Bethge / Riemer die Meisterschaft nach Münster zu holen, nachdem der Westdeutsche Spielverband, dem auch die Tennisvereine angeschlossen waren, 1922 die ersten Tennismeisterschaften auf Verbandsebene ausschrieb. Damals ahnten wir noch nicht, dass wir noch einmal den deutschen Tennismeister stellen würden.

1925 siedelte mit dem Hauptverein auch die Tennisabteilung in das Stadion über. Dort waren 5 Plätze angelegt worden.
 

 
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Unsere größten Erfolge



1940 - 1957

Engelbert Koch: mehrfacher Deutscher Meister im Einzel, mehrfacher Deutscher Meister im Doppel und Mixed, mehrere Einsätze im Davis-Cup

1922

Paul Riemer: Westdeutscher Meister im Einzel Paul Riemer / Bethge: Westdeutscher Meister im Doppel

1932

Sämtliche Titel der erstmals ausgetragenen Stadtmeisterschaften gewinnen ausnahmslos TCP- Spieler und Spielerinnen

1939

Sämtliche Titel der erstmals ausgetragenen Gaumeisterschaften gewinnen ausnahmslos TCP- Spieler und Spielerinnen

1953

Unsere 1. Damenmannschaft wird Westfalenmeister

1973

Erna Freidank wird Deutsche Meisterin im Seniorinnen-Doppel mit Frau Sorge aus Bielefeld

1973 / 1974

1. Damenmannschaft wird Vize-Westfalenmeister

1975

1. Damenmannschaft wird Westfalenmeister

 

 
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Engelbert Koch



Eine Vereinschronik wäre unvollständig, wollte man nicht den erfolgreichsten aus unseren Reihen hervorgegangenen Tennisspieler erwähnen, nämlich Engelbert Koch.

Wie bei vielen sportinteressierten Jugendlichen der damaligen Zeit, begann sein Kontakt mit dem Tennissport als Balljunge Ende der zwanziger und Anfang der dreißiger Jahre. Schnell wurden die damaligen Verantwortlichen und besten Spieler wie vor allem Hannes Wilde und Rudi Wsrahoff auf das große Talent anläßlich eines Balljungenturniers aufmerksam. Intensiv und ehrenamtlich wurde es gefördert und bald stellten sich die ersten Erfolge ein.


1940

Nationaler Deutscher Meister im Herren-Doppel mit E.Buchholz

1941

Nationaler Deutscher Meister im gemischten Doppel mit Frl.R.Thimen

1943

Nationaler Deutscher Meister im Herren-Doppel mit K. Gies und Nationaler Deutscher Meister im Gemischten Doppel mit Frau Precht-Thimen

1949

Nationaler Deutscher Einzelmeister, Nationaler Deutscher Meister im Herren-Doppel mit Dr. Günther und Internationaler Deutscher Meister im gemischten Doppel mit Frau Pohmann

1952

Nationaler Deutscher Meister im Herren-Doppel mit E. Buchholz

1953

Nationaler Deutscher Meister im Herren-Einzel

1957

Nationaler Deutscher Meister im gemischten Doppel mit E. Vollmer


Dazwischen lagen in den Jahren 1953 - 1954 drei Einsätze im Davispokal. Wahrlich eine stolze Bilanz für den besten Tennisspieler aller Zeiten aus Münster.

 


 

1981 bis 2007



Auch in den nachfolgenden Jahren nahm der Club eine positive Entwicklung,1981wurden die Altersklassen neu eingeteilt. Bei den Herren gab es neu die Jungsenioren, später auch bei den Damen. Der TCP war immer dabei. Die Medenmanschaft verzeichnete einige Abgänge, der Abstieg war nicht zu vermeiden. Die Damen etablierten sich in der Regionalliga und spielten sehr erfolgreich. Westdeutsche Endrunden und eine Deutsche Endrunde sprechen da für sich. Die Zusammenarbeit mit dem Bezirk Münsterland und dem Verband trugen Früchte. Aber leider musste der Verein aus finanziellen Gründen den Spielbetrieb einschränken – die Bundesliga war zu teuer! Im Jahre 1985 hatte der TCP 13 Mannschaften im Spielbetrieb. Da auf der Anlage nur 5 Plätze zur Verfügung standen, war es bei den Auslosungen nicht leicht die Meisterschaftsspiele zu organisieren.

Sportlich war der Club ganz oben angekommen. Folgende Mannschaften wurden beispielsweise 1985 gemeldet: Damen: Regionalliga, Oberliga, Bezirksliga; Jungseniorinnen: Oberliga und Verbandsliga; Herren: Verbandsliga, Bezirksliga, Bezirksklasse, 2. Kreisklasse; Jungsenioren I: Regionalliga; Jungsenioren II: Bezirksliga; Senioren I: Regionalliga; Senioren II: Bezirksliga.

Die Entwicklung konnte so nicht weiter gehen. Das begrenzte Platzangebot, finanzielle Möglichkeiten, Fluktuation bei den Mitgliedern, Abwerbung durch andere Clubs zwangen den TCP dazu sich gesund zu schrumpfen.1991 spielten noch 9 Mannschaften, 2001 waren es noch 8, 2007 nahmen nur noch 3 Mannschaften am Spielbetrieb teil.
 



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